Kleider, Kunst und Kuchen

Stadtleben | Bericht: Nathalie Grossschädl | aus FALTER 48/12 vom 28.11.2012

Das Magazin am Getreidemarkt: schon wieder ein neuer Conceptstore

Schneiderpuppen tragen schwarze Satin- oder braune Pailletten-Mini-Kleider im Stil der 1960er-Jahre. Dunkle Holzsessel mit Ledersitzen, helle Sofas und eine schöne alte Bar sorgen für eine ordentliche Portion Wiener-Kaffeehaus-Stimmung. An den Wänden hängt Kunst, und mittendrin steht auf einem antiken Tischchen ein Weihnachtsbaum, geschmückt mit roten Kugeln und Lametta.

Herr dieses Reichs ist Michael Edinger, 28. Mit seinen blonden Locken wirkt der junge Mann fast wie ein Engel in diesem vorweihnachtlichen Szenario. Er trägt Turnschuhe, eine trendige, graue Jogginghose, ein weißes T-Shirt und eine weinrote Kaschmirweste - großteils Sachen aus seinem eigenen Geschäft. Das Konzept dafür hat Edinger in London, Paris, Rom und Berlin kennengelernt. Dort hat der junge Mann nicht nur Schauspiel studiert und eine Schneiderlehre absolviert, sondern ordentlich dem Savoir-vivre gefrönt, wie er erzählt.

Künstler wollte er


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