Umverteilung ist nur ein Wort

Stadtleben | Bericht: Johann Skocek | aus FALTER 48/12 vom 28.11.2012

Neues Gesetz, alte Ordnung: Verbände behalten Schlüsselfunktion

Hinter den Kulissen des heimischen Sports, der sich der organisierte nennt, weil er Österreich nach außen vertritt und innen mit Förderungen belohnt wird, herrscht Umverteilungsstimmung. Das Bundessportförderungsgesetz 2013, mit dem die Organisation umgebaut werden soll, lag bis Anfang November zur Begutachtung im Parlament. Es ist das Ergebnis der von Sportminister Norbert Darabos seit seinem Amtsantritt 2009 versprochenen Bemühung, nicht mehr alle Sportverbände mehr oder weniger gleichmäßig zu alimentieren, sondern den medaillenträchtigen Sparten und Sportlern mehr Geld und Planungssicherheit zu verschaffen.

Darabos ist zuversichtlich, dass das Gesetz noch in dieser Legislaturperiode vom Nationalrat beschlossen wird. Denn "es gibt ein parteienübergreifendes Interesse daran, die Rahmenbedingungen im Sport zu verbessern“. Auch der Sportsprecher der Grünen, Dieter Brosz, will das Gesetz bald haben, kritisiert aber,


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