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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 49/12 vom 05.12.2012

Endlich! Videospiele sind nun offiziell Kunst. Zumindest hat das das MoMa (Museum of Modern Art) in New York entschieden. Neben Werken von Picasso und Pollock werden künftig auch "Super Mario“ und "Pac-Man“ in dem weltberühmten Museum zu sehen sein.

War auch höchste Zeit. Natürlich sind Videospiele Kunst - genauso wie Filme oder Bücher. Wer etwas anderes behauptet, hat wohl noch nie ein richtig geniales Game gespielt. Zum Beispiel "Myst“: Das Adventure kam Mitte der 1990er-Jahre heraus und zog mit seinen atemberaubend schönen Bildern und der geheimnisvollen Handlung Millionen von Usern in seinen Bann. Toll also, dass "Myst“ und einige andere Spiele künftig im MoMa ausgestellt werden. Zum Glück entdeckt die Kulturbranche den Wert der virtuellen Welten. Außerdem kann ich jetzt sagen, ich habe als Jugendliche nicht einfach stundenlang am PC Kinderkram gemacht - nein, es handelte sich dabei um Kunst! F


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