Ein Stück vom Googlehupf

Medien | Bericht: Ingrid Brodnig | aus FALTER 49/12 vom 05.12.2012

Streit um das Leistungsschutzrecht: warum Verleger vom Giganten Google Geld fordern

Alarm im Netz: Google scheucht seine User auf. Wer die deutsche Startseite der Suchmaschine aufruft, könnte den Eindruck bekommen, das Internet wird in Kürze abgedreht. "Willst Du auch in Zukunft finden, was Du suchst?“, fragt der Onlineriese. Und fordert seine Kunden auf: "Mach mit: Verteidige Dein Netz.“

Verteidige Dein Netz. Google suggeriert, dass das Web in seiner Existenz gefährdet sei. Das ist nicht der Fall. Vielmehr findet ein Kampf zwischen zwei Lobbys statt: den deutschen Zeitungsverlegern und einem kalifornischen Internetgiganten. Die Verleger wollen Geld von Google, damit es zu ihren Artikeln verlinken darf. Google gefällt das freilich nicht.

Jetzt muss der Deutsche Bundestag entscheiden: Ihm liegt der Entwurf des "Leistungsschutzrechts“ vor, das das Verhältnis zwischen Presseverlagen und Suchmaschinen neu regeln soll. Demnach müssten Suchmaschinen künftig dafür bezahlen, wenn sie


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