" Ich kann nicht realistisch über Frauen schreiben“

Feuilleton | Gespräch: Klaus Nüchtern | aus FALTER 49/12 vom 05.12.2012

Am Nikolaustag wird Peter Handke 70 Jahre alt. Ein Geburtstagsgespräch über das Festefeiern und die Frauen, über Pilze und Peripherie, über das Schreiben und das Sticken

Rechtzeitig vor seinem 70. Geburtstag scheint den für seine Rappelköpfigkeit nicht ganz unbekannten Peter Handke die Altersmilde ereilt zu haben. Widerwillig, aber doch lässt er sich feiern. Vor einigen Wochen leistete er einer Einladung des Bundespräsidenten zu einem Empfang in der Hofburg Folge, Ende November ließ er sich von Salzburgs Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler ins Haus für Mozart locken (früher: Kleines Festspielhaus). Dort begrüßte Handkes österreichischer Verleger, Jochen Jung, die Gäste ironisch zu einem Abend "mit Sophie Semin und ihrem Ehemann Peter Handke“.

Die beiden lasen dann gemeinsam aus einem Buch vor, das Handke bezeichnenderweise nicht geschrieben, sondern "bloß“ übersetzt hatte: Gedichte des im Frühjahr dieses Jahres verstorbenen griechischen Diplomaten und Dichters Dimitri


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