Sängerknaben reloaded

Feuilleton | Lokal- Augenschein: Miriam Damev | aus FALTER 49/12 vom 05.12.2012

Mit dem umstrittenen Konzertsaal-Neubau im Augartenspitz soll den Wiener Sängerknaben auch ein neues Image verpasst werden

Am 9. Dezember eröffnet Wiens meistumkämpfter Konzertsaal seine Pforten. Mitte November noch herrschte Hochbetrieb am Augartenspitz: Überall wurde gebohrt, geschliffen und gehämmert. Das Gebäude selbst ist nahezu fertig: jede Menge Glasflächen und schräge Wände, kaum ein rechter Winkel.

Auch das lange Zeit gut gehütete Geheimnis um den Namen des Konzertsaals ist gelüftet; über dem Eingang steht in geschwungenen Lettern der Schriftzug "MuTh“, der für die Verbindung zwischen Musik und Theater steht. Der Saal, davon ist Direktorin Elke Hesse überzeugt, sei nicht nur für die Sängerknaben ein ungemeiner Gewinn, sondern für den ganzen zweiten Bezirk, ja für die ganze Stadt: "Es wird viele Kooperationen geben. Mit Kindergärten und Schulen in der Umgebung, mit Kulturinstitutionen und Ausbildungsstätten.“

Dabei stand das Konzertgebäude im Augarten unter


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