Es ist erst vorbei, wenn es aus ist

Stadtleben | Reportage: Johann Skocek | aus FALTER 49/12 vom 05.12.2012

Ex-Präsident Harald Fischl will den GAK mithilfe des OGH retten

Vor wenigen Tagen hat das Oberlandesgericht Graz den Rekurs gegen die gerichtliche Schließung des GAK nach dem vierten Konkurs in fünfeinhalb Jahren abgewiesen. Da der Streitwert 30.000 Euro übersteigt, kann allerdings vor dem Obersten Gerichtshof ein "außerordentlicher Revisionsrekurs“ eingebracht werden. Der Unternehmer und ehemalige GAK-Präsident Harald Fischl ist der Wortführer einer aus acht GAK-Sympathisanten bestehenden Gruppe, welche diese letzte rechtliche Maßnahme ergreifen will. Fischl: "Das machen wir auf jeden Fall.“

Konkurs und bitteres Ende

Der GAK sah vor drei Wochen aus wie endgültig erledigt. Aufgrund einer akuten Überschuldung von rund 200.000 Euro, Miet- und Lohnrückständen von 350.000 und wiederaufgelebten Finanz- und Kommunalsteuerschulden von insgesamt mehr als 2,2 Millionen Euro galt der Meister von 2004 und zuletzt Regionalligaverein nach 110 Jahren als tot und begraben. Nur das Trainingszentrum


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