Der Platz des himmlischen Friedens

Steiermark | aus FALTER 49/12 vom 05.12.2012

Ist Ruhe nicht ein hohes Gut? Das Grazer Joanneumsviertel hat sein erstes Jahr hinter sich gebracht

ORTSBETRACHTUNG: TIZ SCHAFFER

Bei nüchterner Betrachtung ist das, was sich vor einem Jahr in der Innenstadt gleich hinter dem Hauptplatz aufgetan hat, schlicht ein Platz. Begrenzt vom Ensemble historischer Museumsgebäude in der Neutor- und Raubergasse. Die Grazer bezeichnen dieses Areal als Viertel, als Joanneumsviertel. Und das muss derzeit einige Kritik erdulden. Genau genommen nicht das Viertel, sondern jener Ort, der bei nüchterner Betrachtung eigentlich ein Platz ist.

Die Neue Galerie, die Multimedialen Sammlungen, das Bruseum, das Naturkundemuseum - alles Institutionen des Universalmuseums Joanneum (UMJ) - und auch die Steiermärkische Landesbibliothek sind nun in diesem Viertel vereint. Zusammengehalten durch den stattlichen Platz, der früher ein Beserlpark war und an den heute keine geringen Erwartungen herangetragen werden. Die Erwartungen haben mit ihrer eigenen Vergangenheit zu


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