Film Neu im Kino

Höllische Langeweile: "Silent Hill: Revelation 3D"

Stefan Kluger | aus FALTER 49/12 vom 05.12.2012

Die Fortsetzung von "Silent Hill" (2006) verspricht nichts Gutes, steht der Name in erster Linie doch für subtilen Horror und verstörende Momente. Passenderweise fängt der Film auch gleich mit einem deftigen Albtraum an, der Heather (Adelaide Clemens) vor dem diabolischen Örtchen warnt. Als dann aber ihr fürsorglicher Vater (Sean Bean) verschwindet und sie die Wahrheit über ihre finstere Vergangenheit erfährt, zögert der Teenager nicht länger: Auf geht's nach Silent Hill, dem Vorhof zur Hölle. Nicht einmal Kenner der Videospielvorlage dürften an "Silent Hill: Revelation 3D" viel Grund zur Freude haben, obgleich erneut serientypische Schreckgestalten vorstellig werden. Einfallslose Schockeffekte und eine dünne, zerfahrene Handlung erwecken zu keinem Zeitpunkt jene Gefühle, für die "Silent Hill" ursprünglich stand -unaussprechliche Furcht, blankes Entsetzen.

Derzeit in den Kinos


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige