Noch eine Beauty und ein Opern-Monster

HR | aus FALTER 49/12 vom 05.12.2012

Musicals der Vereinigten Bühnen sind hoch subventioniert, aber es wird aus Spargründen jetzt "nur" eine konzertante halbszenische Fassung von Andrew Lloyd Webbers "Phantom der Oper" geboten. Das Orchester ist in voller Stärke samt erhöhtem Maestro als Mittelpunkt auf der Bühne postiert und auch der große Chor. Regisseur Andreas Gergen kennt sich als Salzburger Opernchef aus, Videos gibt es auch dazu. Die Sängerin der Christine ist hübsch, hat eine Musical-Stimme und singt die altmodische Mädchen-Erotik und die schlechten Schnulzen des von der "Really Useful Group" vermarkteten Musicals gut. Auch das Phantom. Es hat keine Maske, ist eigentlich ein sympathisches Monster, wird von ihr am Schluss geküsst und von ihm freigegeben.

Ronacher, Fr, Sa 19.30, So 18.00 (letztmals)


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