Warum in Wien die Schulden wachsen

Kommentar: Markus Marterbauer | Falter & Meinung | aus FALTER 50/12 vom 12.12.2012

Die Bundeshauptstadt baute kommunale Dienste aus, das alleine reicht nicht. Eine Bilanz der rot-grünen Wirtschaft

Die Rathausopposition ist sich einig: Rot-Grün in Wien häuft immer mehr Schulden an, statt endlich zu sparen. Die Presse sah Wien sogar "drauf und dran, in Sachen Pro-Kopf-Verschuldung zu den österreichischen Schuldenkaisern Kärnten und Niederösterreich aufzuschließen“.

Dabei werden allerdings Äpfel mit Birnen verglichen: Betrachtet man dort nur die Landesebene, ist Wien Land und Gemeinde zugleich.

Beim sinnvolleren Vergleich der Verschuldung von Bundesland und Gemeinden liegt Wien laut Statistik Austria 2011 bei 2800 Euro pro Kopf, das ist der viertniedrigste Wert der Bundesländer und etwa halb so hoch wie in Kärnten und Niederösterreich, wo noch dazu künftige Einnahmen aus Wohnbaudarlehen bereits verkauft wurden.

Unbestreitbar, die Finanzschulden sind in Wien in den letzten Jahren kräftig gestiegen, auch infolge des Ausbaus von Kindergärten, Ganztagsschulen und

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