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Politik | Bericht: Eduard Müller | aus FALTER 50/12 vom 12.12.2012

340 Millionen Euro soll eine Landesbeamtin verspekuliert haben. Wie kam es dazu?

Aus neun Ziffern besteht die Summe, die Monika R. in zehn Jahren verspekuliert haben soll. 340.000.000 Euro - fast so viel, wie die Stadt Salzburg in einem ganzen Jahr ausgibt - verlor die Landesbeamtin in riskanten Wetten.

In der Landesregierung will niemandem das Treiben der Leiterin des Referats 8/02 für Finanzangelegenheiten aufgefallen sein. Vielleicht auch deshalb, weil öffentliche Einrichtungen in Österreich bereits seit Jahren Steuergelder in bedenklich riskante Finanzgeschäfte investieren - und mitunter auch verzocken.

Die Verluste der Spitzenbeamtin sind durch sogenannte Swap-Geschäfte entstanden. Dabei werden fixe und variable Zinsverpflichtungen über einen vereinbarten Zeitraum zwischen Vertragspartnern getauscht. In Zeiten brummender Konjunktur waren solche Deals ein beliebtes Mittel zur Verringerung der Zinslast bei laufenden Kreditlinien. Im Salzburger Fall wurde dies seit 2001 versucht. Rund


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