Nachgetragen  

Politik | aus FALTER 50/12 vom 12.12.2012

Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Als die ÖVP versuchte, die schwarz-blaue Regierung reinzuwaschen

Benedikt Narodoslawsky

Jüngst jährte sich Wolfgang Schüssels politisch größter Triumph: Ende November 2002 holte die ÖVP mit ihm an der Spitze 42,30 Prozent der Wählerstimmen und stieg zur stärksten Partei auf. Zehn Jahre später hat sich die ÖVP beinahe halbiert, Grund genug für die Schwarzen, die triste Gegenwart ruhen zu lassen und im goldverzierten Lokal VI des Parlaments in Erinnerungen zu schwelgen. Offizieller Anlass: Die Präsentation des Buchs "Die umstrittene Wende: Österreich 2000-2006“, das der Historiker Robert Kriechbaumer und der Salzburger Ex-Landeshauptmann Franz Schausberger (VP) herausgaben.

ÖVP-Klubchef Karlheinz Kopf lobte gleich als Eröffnungsredner den Macher Schüssel und den schwarz-blauen Reformeifer. Heute habe es die ÖVP mit der SPÖ bedeutend schwerer. "Wir halten oft viel zu wenig dagegen“, streute er seinem aktuellen Parteichef


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