Eins plus eins ergibt nicht immer zwei

Feuilleton | Vorschau: Michael Omasta | aus FALTER 50/12 vom 12.12.2012

Das Stadtkino zieht 2013 endgültig um. Am Programm soll sich dadurch aber nichts ändern

Jetzt ist es also fix: Das altgediente Stadtkino übersiedelt ins Künstlerhaus und nimmt dort am 1. September 2013 unter dem Logo "Stadtkino im Künstlerhaus“ den Betrieb auf.

Überlegungen, vom Schwarzenbergplatz auf den Karlsplatz zu wechseln, gab es schon vor sieben, acht Jahren. Öffentlich wurden sie erstmals 2008 mit dem Rückzug von Franz Schwartz, dem Erfinder und langjährigen Geschäftsführer des Stadtkinos, der in Interviews wiederholt äußerte, "Stadtkino“ könne seiner Meinung nach auch woanders stattfinden - "etwa im Künstlerhaus“.

Ein veränderter Mietvertrag, dringend nötige Sanierungsarbeiten, aber vor allem der Standort des im zweiten Kellergeschoß fernab jeder Gastronomie gelegenen Kinos wurden als Gründe dafür ins Treffen geführt. In der Zwischenzeit ist ein tatsächliches Problem dazugekommen: die unumgängliche Aufrüstung für digitale Projektion.

"Alles in allem“,


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