Raupe 

Bratäpfel ohne Nüsse, aber immer mit Sauce

Die kleine Kolumne im FALTER

Stadtleben | aus FALTER 50/12 vom 12.12.2012

Fanny, 7 Jahre, mag Winter, Schnee und Bratäpfel

Dass es im Winter Bratäpfel gibt, finde ich toll. Die gehen so: Als Erstes brauchen wir einen Apfel. Aus dem stechen wir das Kerngehäuse raus. Dann braucht man eine Schüssel. In der macht man aus Marzipan, Zimt und Honig eine Paste. Da gibt man auch geriebene Nüsse rein, aber ich mag es lieber ohne Nüsse, also ist es egal, ob ihr welche hineingebt oder nicht. Rosinen kann man auch reintun, aber ich mach’s nicht, denn ich mag Rosinen nur in der Topfengolatsche.

Diese Paste kommt ins Loch im Apfel. Dann kommt der Bratapfel in den heißen Backofen, zehn oder 60 Minuten, das weiß ich nicht genau, weil ich die Uhr noch nicht so gut kann. Auf jeden Fall so lange, bis der Apfel schön weich ist. Dann kann man ihn aber auch noch nicht essen, denn erstens ist er zu heiß und zweitens gehört auch Vanillesauce dazu. Die macht aber die Mama.


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