Der GAK ist tot, es lebe der GAK

Stadtleben | Abrechnung: Johann Skocek | aus FALTER 50/12 vom 12.12.2012

In dem Grazer Klub stecken massive und merkwürdige Förderungen

Der Grazer Athletiksport-Klub hat in seinen 110 Jahren einiges erlebt: 2004 wurde er österreichischer Fußballmeister und Cupsieger, vor wenigen Wochen legte er den vierten Konkurs innerhalb von sechs Jahren hin.

Am Vorabend des Krampustages beschloss die Hauptversammlung, den Verein unter anderem Namen neu zu gründen. Der alte GAK bleibt eine Karteileiche, um die Ansprüche der Gläubiger im anstehenden Insolvenzverfahren zu befriedigen. Ein massiv mit öffentlichen Geldern gestützter Klub tritt nun ab.

Die Geschichte der GAK-Förderungen beginnt im September 2001: Das Land Steiermark und die Stadt Graz sagten damals den Vereinen GAK und Sturm Graz jeweils ein Drittel der Errichtungskosten für je eine Nachwuchsakademie zu 90 Millionen Schilling zu. Der Gerichtsgutachter Fritz Kleiner schreibt im ersten von mehreren Gutachten zum Fall GAK, der damalige Sportlandesrat Gerhard Hirschmann habe eine "stille Beteiligung des Landes


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