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Diese Suppe mit viel Gerste wärmt dich und auch die Gäste

Grundkurs Kochen (178)

Stadtleben | aus FALTER 50/12 vom 12.12.2012

Wenn’s dir zu viel Fleisch ist, darfst du’s auch zur Seite legen, sagte die Gastgeberin und stellte einen tiefen Teller voll dampfender dicker Suppe auf den Tisch. Vonwegen zu viel: Das Geselchte kam vom besten Fleischhauer am Brunnenmarkt, die Suppe vom Herd der Lieblingskolumnistin, die - selbstverständlich nur auf Anfrage - auch gleich noch das Rezept für diese perfekte Wintersuppe herausrückte. Natürlich ein Familienrezept "wie von Muttern“, die Zubereitung erweist sich als einfach noch dazu. Was will man mehr?

Und so geht die rustikale Gerstensuppe aus dem Hause K.: Weiße oder Wachtelbohnen (die schauen interessanter aus, also: Wachtelbohnen) ein paar Stunden in Wasser einweichen. Einweichwasser wegschütten und die Bohnen in frischem, ungesalzenem Wasser nicht zu weich kochen. Beiseite stellen. Ein Bund geputztes, geschältes und nicht zu klein geschnittenes Suppengrün mit einer Tasse (Roll-)Gerste und einem schönen Stück Geselchtem in zwei, drei Liter Wasser eine Stunde lang leicht köcheln lassen. Salzen, pfeffern.

Dann das Fleisch aus der Suppe nehmen, in kleine Würfelchen schneiden und gemeinsam mit den gekochten Bohnen wieder in die Suppe reingeben. Fertig.

Beim Fleisch hat K. extra dazugeschrieben: "so viel man will davon“. Aber wem’s zu viel, ist, der kann es ja auch zur Seite legen. Man könnte aber versuchen, eine vegetarische Variante zu fabrizieren: mehr Gemüse, mehr Gerste und mehr Hülsenfrüchte. Müsste hinhauen. cw


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