"Wenn Spitalsbetten da sind, sind sie auch belegt“


Interview: Gerlinde Pölsler
Steiermark | aus FALTER 50/12 vom 12.12.2012

Patientenombudsfrau Renate Skledar über die heiß umstrittene Reform der Spitalslandschaft

Elftausendfünfhundertsechsundachtzig Protestunterschriften, scharfe Kommentare der Spitalschefs und der Ärztekammer, eine dringliche Anfrage der Grünen: Das Landeskrankenhaus West, eines der beiden großen Akutspitäler von Graz, bisher vom steirischen Spitalsbetreiber Kages geführt, soll an die Barmherzigen Brüder übergeben werden. Das sorgt für böses Blut.

Spitalslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder (VP) erhofft sich davon hohe Einsparungen, vor allem deshalb, weil das Haus der Barmherzigen Brüder extrem sanierungsbedürftig sein soll und das Land dafür aufkommen müsse. Betroffene wie Mitarbeiter, die Kages und das Uni-Klinikum, das größte steirische Spital, beklagen, kaum informiert und eingebunden zu sein. Welche Abteilungen es am LKH-West künftig geben soll, ist laut dem Sprecher Edlinger-Ploders noch offen. Klar sei, dass das LKH West weiterhin für Akutfälle zuständig bleibe.

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