"Ich fahre in meinem Tempo“

Lexikon, FALTER 50/12 vom 12.12.2012

Popelektroniker Bernhard Fleischmann schließt im Chelsea ein produktives Jahr ab

Seit seinem Debüt "Pop Loops for Breakfast“ (1999) zählt Bernhard Fleischmann zu den verlässlichsten Kräften der österreichischen Musikszene. Mit seinen Produktionen hielt der Wiener ein hohes Niveau und schuf einen gut erkennbaren eigenen Sound - egal ob er ein einstündiges Instrumental-Elektronikstück oder Popsongs spielt. Im Chelsea tritt er diese Woche mit seinem neuen Album "I’m Not Ready for the Grave Yet“ auf.

Falter: Herr Fleischmann, wie kamen Sie auf den eigenwilligen Plattentitel "I’m Not Ready for the Grave Yet“?

Bernhard Fleischmann: Ich habe bei der Caritas am Mittersteig eine Singles-Box gefunden, "English mit Reader’s Digest“. Da kommt dieser Satz vor. Es liegen momentan viele Fragen in der Luft: Was ist mit der Schallplatte, mit der CD, mit dem ganzen Business? Geht das unter, geht es weiter? Aber ich für mich habe das Gefühl: Ich fahre nach wie vor, und ich fahre in meinem

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