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Gar nicht kuschelig: drei Jahre Comfortzone

Lexikon | aus FALTER 50/12 vom 12.12.2012

Ein Plattenlabel an der Schnittstelle von (elektronischer) Musik, Feminismus und queerer Kunst, das hat sich die Wiener Musikerin Christina Nemec alias Chra zum Ziel gesetzt, als sie Comfortzone Records aus der Taufe hob. Nach drei Jahren hat sie heute Releases von so unterschiedlichen Künstlern wie dem finnischen Experimental-Elektroniker Mika Vainio, den südamerikanischen Tropi-Punks Kumbia Queers oder dem cross-dressenden Wiener Fräuleinwunder Crazy Bitch In A Cave im Katalog. Die Crazy Bitch steht bei der großen Label-Geburtstagsparty am Freitag im Rhiz ebenso auf der Bühne wie die Pop-Dekonstrukteurin Cherry Sunkist und die Labelchefin Chra selbst. Sie alle haben auch einen Track zur Compilation "Crystalized“ beigesteuert, die bereits die Comfortzone-Katalognummer Zwanzig trägt und am Freitag präsentiert wird. KS

Rhiz, Fr 21.00


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