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Magie eines Sportgeräts: "Skateistan“

Lexikon | Sabina Zeithammer | aus FALTER 50/12 vom 12.12.2012

Das Skateboard ist das perfekte Instrument, um soziale, ethnische und geschlechtliche Grenzen zu durchbrechen“, sagt Oliver Percovich, Gründer von "Skateistan“. Die NGO zweier australischer Entwicklungshelfer in Kabul nahm ihren Ausgang an einem alten Brunnenbecken mit einigen Straßenkindern. Sie endet bei der ersten gemischten Skateboardschule Afghanistans. Kai Sehrs Dokumentation "Skateistan - Ein Brett mit vier Rädern in Kabul“ beleuchtet diese Initiative und ihre Auswirkungen in lebendiger und leichtfüßiger Weise, ohne Konflikte auszulassen. Die Freude am Skaten bekommt ebenso viel Raum wie Interviews mit Mitgliedern von Skateistan, politischen Entscheidungsträgern und Bewohnern Kabuls. Mit gekonnten Stimmungswechseln wird Spannung aufgebaut, während sich unzählige individuelle Geschichten entfalten.

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