Neu im Kino

Schön wär’s: "Endlich Weltuntergang“

Lexikon | Sabina Zeithammer | aus FALTER 50/12 vom 12.12.2012

Ein Film im Film hat seinen Reiz, auch in "Endlich Weltuntergang“ von Barbara Gräftner: Ein Filmteam begleitet eine "sozioökonomische“ Freundesgruppe, die mittels Bunker den Weltuntergang am 21. 12. überstehen will. Finanziert vom skrupellosen und manipulativen Schorsch sind jedoch hauptsächlich die guten Vorsätze der Beteiligten dem Untergang geweiht. Gut getroffene Charaktere prallen auf überzeichnete Figuren, was recht vielversprechend beginnt, wird zunehmend unlogisch. Gemein ist allen Figuren die Verachtung ihrer Schöpferin, am besten kommt noch Schorsch davon. Schwarzer Humor verbindet sich mit einer österreichischen Fassung von Sartres "Huis clos“: Mehr Folter als Vergnügen.

Ab Fr in den Kinos


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