Theater Premiere

Paint it, black: der neue Palmetshofer

Woche | aus FALTER 51/12 vom 19.12.2012

Probenfoto mit Sarah Viktoria Frick

Der oberösterreichische Dramatiker Ewald Palmetshofer, 34, zitiert in seinen Stücktiteln gern Klassiker. Auf "hamlet ist tot“ (2007) und "faust hat hunger und verschluckt sich an einer grete“ (2009) folgt mit "räuber. schuldengenital“ nun ein Stück, das mit Schillers "Räubern“ allerdings nicht viel mehr als die Namen der Hauptfiguren - Karl und Franz - gemeinsam hat. Zwei Brüder besuchen ihre Eltern: Sie wollen sie beerben - wenn es sein muss mit Gewalt. Um einen brutalen, einfachen Plot herum entwirft Palmetshofer auch diesmal das Bild einer Welt ohne Gott, ohne Liebe. Und noch nie hat der Autor zu so dunklen Farben gegriffen wie diesmal: Paint it, black. Die Uraufführung inszeniert Stephan Kimmig. WK

Akademietheater, 20.12. (Premiere), 22.12. 19.30, 30.12. 19.00, 5.1. 19.30


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