Kolumne Außenpolitik

EU, China, USA, Syrien: warum 2013 ein blutiges Jahr wird

Franz Kössler | Falter & Meinung | aus FALTER 51/12 vom 19.12.2012

Die Eurokrise zwingt Kerneuropa zu einem Integrationssprung. Die USA schaffen sich durch Energieunabhängigkeit einen Vorsprung im globalen Wettbewerb. China stößt an die Grenzen seines Entwicklungsmodells. Im Nahen Osten entscheidet sich die Vereinbarkeit von Islamismus und Demokratie: Alles deutet darauf hin, dass uns ein weltpolitisch bewegtes Jahr erwartet.

Es ist unwahrscheinlich, dass all dies ohne größere Konflikte abläuft. Der polnisch-englische Soziologe Zygmunt Bauman, scharfsinniger Analytiker postmoderner Gesellschaften, sagt akute Spannungen zwischen den Generationen voraus.

Die immer besser ausgebildete Jugend erwartet sich einen stetig steigenden Lebensstandard und hat in Wirklichkeit kaum noch Aussichten auf sichere, ausreichend bezahlte Jobs.

Die Frustration der Jugend hat die Aufstände des Arabischen Frühlings ausgelöst, sie stellt auch für Europa eine kaum zu bewältigende Herausforderung dar.

Mitte Dezember kürte die Financial Times den Chef der EZB wegen seiner

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