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Galaxy Note 2: Nicht nur Apple beherrscht Magie

Medien | Prüfbericht: Thomas Vašek | aus FALTER 51/12 vom 19.12.2012

Es gibt Geräte, die einen gewissen Zauber versprühen - und sie kommen keineswegs immer von Apple. Das neue Samsung Galaxy Note 2 (rund 580 Euro) ist ein solches Gerät. Die Magie zeigt sich spätestens dann, wenn man den mitgelieferten Stift zur Hand nimmt. Ein Notizfeld öffnet sich und man kann auf dem Display schreiben. Die Notiz-App erkennt sogar die Handschrift und verwandelt sie in Druckbuchstaben. Das funktioniert erstaunlich flüssig und fehlerfrei. Überhaupt hat der Stift ein paar Features eines echten Zauberstabs: Man muss ihn nur etwa einen Zentimeter über den Touchscreen halten, um eine Stelle zu markieren. Auf diese Weise kann man Infos über Bedienfelder abrufen oder eine Vorschau zu einem Kalendereintrag oder einem Mail. Mit dem Stift (oder Wischgesten) kann man auch Screenshots machen oder Textteile aus einer Webseite ausschneiden, um diese per Mail zu verschicken. Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl praktischer Apps und Widgets, von Kommunikation über Musik und Video bis zu Games.

Das alles läuft unter Android 4.2.1 vulgo JellyBean, der neuesten und besten Version des Google-Betriebssystems. Aber was genau ist das Galaxy Note 2 nun? Ein Smartphone, ein Tablet oder ganz was anderes? Sicher ist nur: Es sieht nicht nur aus wie das Erfolgssmartphone Galaxy S3, es kann auch telefonieren. Doch mit 5,5-Zoll-Display ist es zu groß für die Jackentasche. Egal, was es ist: Das Galaxy Note 2 ist derzeit das interessanteste und innovativste Gadget, das es zu kaufen gibt. Es macht unglaublichen Spaß - darin liegt seine Magie.

Thomas Vašek ist Journalist und Buchautor in München


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