Als ob die Ohren Augen wären

Feuilleton | Feature: Klaus Nüchtern | aus FALTER 51/12 vom 19.12.2012

Mit seinem Label ECM hat Manfred Eicher seit über 40 Jahren Erfolg - obwohl er nur aufnimmt, was er für gut und wichtig hält. Nun wird ECM von einer Schau im Münchner Haus der Kunst gewürdigt

Was hat der Marathonmann des Jazzpianos, Keith Jarrett, mit der Vokalartistin Meredith Monk zu tun? Worin besteht die musikalische Schnittmenge des romantischen Jazzrock von Return to Forever und des urbanen Tribalismus des Art Ensemble of Chicago? Was verbindet die Klangforschungen des britischen Saxofon-Extremisten Evan Parker mit dem neosakralen Melos des Esten Arvo Pärt?

Wie hängen Eleni Karaindrous Soundtracks für die Filme von Theo Angelopoulos mit den späten Gedichten Friedrich Hölderlins zusammen? Und wo drücken sich der spröde Kinodenker Jean-Luc Godard und der elegische Schöntöner Jan Garbarek die Klinke in die Hand?

Es gibt wohl nur einen einzigen Ort, an dem die genannten und noch sehr viele andere, ähnlich unterschiedliche Linien schlüssig zusammenlaufen - den Kopf von Manfred


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