Zaster, Zoff und Zuzler

Feuilleton | Analyse: Matthias Dusini | aus FALTER 51/12 vom 19.12.2012

Ein neues Gesetz soll das Urheberrecht der Künstler besser schützen. Den Raubkopierern geht es nun an den Kragen. Zu Recht?

Durch den Dschungel der digitalen Kultur hallen die Trommeln. Künstler überreichen Politikern Petitionen, die Arbeiterkammer verschickt Warnbotschaften. Netzaktivisten sehen die Freiheit des Netzes in Gefahr.

Alle diese Aktivitäten haben mit der Novelle des Urheberrechts zu tun, die derzeit in Vorbereitung ist. Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) möchte dem Parlament im Laufe des nächsten Jahres den veränderten Gesetzestext vorlegen. Derzeit existiert lediglich ein Arbeitspapier, das von den Beamten des Ministeriums mit den Vertretern der diversen Gruppen diskutiert wird.

An erster Stelle steht die Umsetzung einer Richtlinie der Europäischen Union. Die Schutzfrist für Filme, Musik und Bücher soll verlängert werden. Derzeit profitieren die Erben eines Künstlers oder Wissenschaftlers bis 50 Jahre nach seinem Tod von der Verwertung seiner Werke, künftig werden


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