Kinderbuch der Stunde

Von einem, der auszog, Musketier zu werden

Feuilleton | Gerhard Stöger | aus FALTER 51/12 vom 19.12.2012

Wolfi ist ein bescheidener Zeitgenosse. Als Hausbesitzer steht er seiner kleinen Handvoll Mieter stets mit Rat und Tat zur Seite, selbst gibt er sich mit der kleinen Kellerwohnung zufrieden. Doch wirklich glücklich ist Wolfi nicht, träumt er doch von einer Karriere als Musketier.

Seine große Stunde schlägt, als im Kreisboten eine Anzeige erscheint: "Mus. ges. Bitte beim Kg. meld. - Punkschl. 1B.“ Wolfi macht sich auf den Weg, unterwegs gabelt er noch Sandra auf, eine Mischung aus Zebra und Pferd mit außergewöhnlichen Fähigkeiten: Sandra kann sprechen, rechnen und singen, Gedichte aufsagen und Krautrouladen kochen.

Dann folgt die Ernüchterung: Der friedliebende König hat keinen Musketier, sondern einen Musiker gesucht; Wolfi engagiert er trotzdem. Als Ritter von trauriger Gestalt soll er jene absurden Heiligenbildchen verkaufen, die in großen Mengen im Schloss lagern. Die Übung gelingt mit List, Glück und Geschick, nebenbei erleben Sandra und Wolfi allerlei lustige Abenteuer.


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