Autoteilen: Gut geborgt ist halb gewonnen

Stadtleben | Bericht: Birgit Wittstock | aus FALTER 51/12 vom 19.12.2012

Die Steigerung von Carsharing ist privates Carsharing: langfristig die beste Verleihvariante für Gewissen und Brieftasche

Was liegt eigentlich näher, als ein Auto, das man nicht benutzt, demjenigen zu borgen, der es gerade dringend braucht? Vor allem, wo man doch gesellschaftlich längst übereingekommen ist, dass es perspektivisch in Zukunft weniger Autos geben sollte.

Weil das Auto aber nur in seltenen Fällen das ist, was es eigentlich sein sollte - ein simpler Gebrauchsgegenstand nämlich -, sondern meist ein Prestigeobjekt, ein Statussymbol und die Materialisierung von Kindheitsträumen, fällt Herborgen schwer. Als Ausrede um den zum Familienmitglied erhobenen Gegenstand nicht verleihen zu müssen, werden üblicherweise finanzielle Argumente vorgeschoben: Was, wenn der andere das Auto zu Schrott fährt?

Dennoch ist etwas Bewegung in die Sache Carsharing gekommen, vor allem in den Städten Linz, Graz und Wien, wo Carsharing immer beliebter wird. In ländlichen Gebieten ist das Prinzip


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