Wien, wo es isst  Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stätten weihnachtlichen Irrsinns, Teil 3: Lugeck

Stadtleben | Lokalaugenschein: Florian Holzer | aus FALTER 51/12 vom 19.12.2012

Das Lugeck selbst, dieser seit dem frühen Mittelalter bekannte und stets als Handelszentrum fungierende Platz, kann ja nichts dafür. Denn seit der Schließung des eigenartigen "Little Buddha“ ist es hier und in den beiden für Shopping-Irrsinn etwas zu engen Gassen Sonnenfels- und Bäckergasse ja eher angenehm ruhig. Aber dafür strömt er auf der Rotenturmstraße ungehemmt, eine Girlande von Fastfood-Lokalen sorgt hier seit Jahren für thematisch passende Verpflegung.

Was sich in den vergangenen Monaten aber in erstaunlichem Ausmaß und noch erstaunlicherer Geschwindigkeit zu ändern scheint, Lugeck, Freisingergasse und Hoher Markt entwickeln sich gerade mit Nachdruck zur kulinarischen Schnuckelzone.

Homegrown Zucker, Salz, Kohle

Das Speziellste zuerst, nicht zuletzt, weil es auch nur mehr bis Samstag existiert: Direkt neben dem 12-Apostel-Keller unterhält die Künstlergruppe AO& ein Geschäftsprojekt namens "Principal Concerns“. Dafür haben sie im vergangenen Jahr Grundnahrungsmittel

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