Nachrichten aus dem Inneren

Wir über uns | aus FALTER 02/13 vom 09.01.2013

Die Redaktion erklärt sich selbst

Thurnher hatte es angeregt, Merbach hat es entschieden. Merbach sagte, die Seite muss rosa sein. Wegen Rosa Luxemburg. Oder Lachsrosa. So wie die Seiten der Financial Times Deutschland. Das Blatt ist in der Zeitungskrise untergegangen. Wir aber leben und geben uns die Farbe.

Dirk Merbach forderte auch, auf der Seite solle ein Zahnrad zu sehen sein. Das Symbol der Realwirtschaft, nicht so ein schwindliger Chart, der sogenannte Finanzprodukte präsentiere. Geld produziert nicht, behauptet Merbach. Der war einst von der Zeit gekommen und gestaltet mit dem Satzkollektiv seit fünf Jahren den Falter - der früher einmal mit Süßkartoffeln aus Bobostan gedruckt wurde.

Auch das Satzkollektiv - Raphael Moser, Barbara Blaha, Daniel Car, Cornelia Gleichweit, Marion Großschädl und Reinhard Hackl, alle haben "ROSA!“ gesagt. Und weil das alles gute Leute sind, die was von ihrem Job verstehen, läuft Joseph Gepp nun mit rosa Bürstenabzügen durchs Haus.

Gepp, auch so ein hervorragender Mann, betreut aber nicht die Mädchenseite, sondern die neue Wirtschaftsseite. Eine Wochenzeitung, so haben wir erkannt, muss kontinuierlich über Wirtschaft berichten.

Gemeinsam mit den Wirtschaftsjournalisten Peter Sim und Eduard Müller sowie den Falter-Autoren Markus Marterbauer, Stephan Schulmeister, Marianne Kager, Kurt Bayer, Richard Wimmer und Robert Misik wird Gepp aus der Welt der Wirtschaft berichten. Diese Woche startet er auf Seite 10 mit einem ersten Überblick über jene, die in den Medien Wirtschaft erklären. Viel Spaß und think pink! Florian Klenk


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