Kommentar

 Finanzskandal

Kurt Bayer | Falter & Meinung | aus FALTER 02/13 vom 09.01.2013

Gesetze allein werden uns nicht vor riesigen Verlusten schützen

Im Salzburger Finanzskandal haben alle Verantwortlichen zugeschaut. Das lässt jeden erschaudern, der sich in der Bankwelt auskennt: Wie kann man eine Amateurin hunderte Millionen Euro veranlagen lassen? Hat sie je an einem Trading-Desk gearbeitet? Was sind ihre Anlagestrategien? Wer hat das Risikomanagement durchgeführt? Und wie kann sie von der Bundesfinanzierungsagentur Geld leihen, um es anderweitig zinsgewinnbringend zu veranlagen?

Zwei Optionen sind möglich: Entweder sie hat das wirklich selbst angelegt - direkt im Internet. Oder sie hat Banken beauftragt, dies für sie zu tun. Wie aber hat in dem Fall der Auftrag an die Bank gelautet? Mit welchem Risikoprofil ist das Geld anzulegen? Wer trägt welches Risiko? Ist es nicht so, dass in diesem Fall die Bank jede Risikotragung ablehnt und gegen Gebühr als Intermediator auftritt, aber das volle Risiko der Veranlagung beim Steuerzahler verblieben ist? Was sagte der Finanzbeirat

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