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Was ist am Akademikerball anders, Herr Guggenbichler?

Politik | aus FALTER 02/13 vom 09.01.2013

Alle Jahre wieder demonstrierten Gegner des Wiener Korporationsballs, weil sie ihn als rechtsextremes Treffen in der Hofburg sahen. Heuer darf er dort nicht mehr über die Bühne gehen. Stattdessen gibt es erstmals den Wiener Akademikerball. Organisiert wird er vom Wiener FPÖ-Abgeordneten Udo Guggenbichler, der den letzten WKR-Ball organisierte.

Warum organisieren Sie den Ball?

Ich organisiere den Ball, weil ich darin Erfahrung habe.

Worin unterscheidet sich eigentlich der Wiener Akademikerball vom WKR-Ball?

Der Veranstalter ist ein anderer, der Akademikerball wird von der FPÖ Wien veranstaltet. Außerdem ist jeder Ball unterschiedlich.

Werden wieder die gleichen Gäste eingeladen?

Es gibt keine Einladungsliste. Jedes Jahr gehen unterschiedliche Menschen auf unterschiedliche Bälle.

Warum ist die Homepage des Wiener Akademikerballs noch immer www.wkr-ball.at?

Die Homepage des Wiener Akademikerballs ist www.wiener-akademikerball.at.

Wird der Ball wieder mit dem Studentenlied "O alte Burschenherrlichkeit“ enden?

Die studentischen Traditionen sind ein wesentlicher Bestandteil der Universitätsgeschichte, da bietet sich das Lied an.

Beim WKR-Ball durfte nur die Apa berichten. Ist das heuer wieder so?

Wir haben darüber noch keine Entscheidung gefällt. Das müssen wir erst in der Pressestelle besprechen.

Rechnen Sie wieder mit einer großen Demonstration?

Ich glaube nicht, es gibt auch keinen Grund dafür. Im letzten Jahr wurde ein Linksextremist mit einer 1,2 Kilogramm schweren Bombe festgenommen. Das darf nie mehr passieren.

Anruf: B. Narodoslawsky


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