"Mitteilung gemäß § 8a Abs 5 MedienG:

Politik | aus FALTER 02/13 vom 09.01.2013

Die Antragsteller Josef Paul Puntigam und Erwin Starkl haben die Verurteilung der Antragsgegnerin Falter Zeitschriften Gesellschaft mbH zur Zahlung einer Entschädigung nach § 6 MedienG beantragt, weil im periodischen Druckwerk "Falter“ vom 21.8.2012 auf den Seiten 9 ff in einem Artikel mit der Überschrift "An die Gewehre! An die Gewehre!“ und der Subüberschrift "Ein privater Verein aus Militärs und Polizisten führt Schießübungen durch und gedenkt der "Helden“ von Wehrmacht und Waffen-SS. Droht eine rechte Geheimarmee in Österreich?“ die Behauptungen verbreitet wurden, nach Angaben eines hochrangigen deutschen Bundeswehrangehörigen stünden die "Herren“ vom Verein "Milf-O“, dessen Präsident der Erstantragssteller und dessen Sprungkoordinator und Ansprechpartner der Zweitantragsteller ist, "ganz, ganz weit rechts“ und hätten mittlerweile "die Grenzen des Patriotismus weit überschritten“, der Bundeswehrangehörige ersuche, seinen Namen nicht in der Zeitung zu schreiben, weil diese Leute "echt gefährlich“ seien.

Die Antragsteller erblicken in den angeführten Behauptungen die Verwirklichung des Tatbestandes der üblen Nachrede. Das medienrechtliche Verfahren ist anhängig.

Landesgericht für Strafsachen Wien“


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige