"Gegendarstellung:

Politik | aus FALTER 02/13 vom 09.01.2013

Sie haben in Ihrem periodischen Druckwerk "Falter“ Nr. 47/2011 auf Seite 12 einen Artikel mit der Überschrigt "WKR-Ball: Die halbe Regierung und die ganze Gewerkschaft protestieren“ veröffentlicht. Darin werden folgende Behauptungen wiedergegeben:

"Für ihren Burschenschafterball, jährlicher Fixpunkt rechtspopulistischer bis rechtsextremer Politiker, hat sich die berüchtigte Burschenschaft Olympia, die den Ball Anfang 2012 ausrichtet, ein besonderes Datum ausgesucht: Ausgerechnet am 26. Jänner, dem Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau, der in vielen europäischen Staaten ein offizieller Gedenktag ist, schwingen die Burschenschafter in der Hofburg das Tanzbein.“

Des Weiteren werden in diesem Artikel die Behauptungen wiedergegeben, dass der "vom Wiener Korporationsring (WKR), einer Dachorganisation der schlagenden Burschenschaften in Wien, organisierte Ball“ in der Hofburg stattfinde.

Diese Behauptungen sind insoweit unrichtig, als der in Rede stehende Ball weder vom Verein akademische Burschenschaft Olympia, noch von der Dachorganisation Arbeitsgemeinschaft Wiener Korporations-Ring (WKR) veranstaltet, organisiert oder ausgerichtet wird; dies erfolgt vielmehr seit 1959 durch den Verein Wiener Korporations-Ring, Ballausschuss - Verein für Brauchtumspflege.

Der Ball findet seit über 40 Jahren (mit einer einzigen Ausnahme des Jahres 1987) in der Hofburg statt, und zwar immer am Freitag vor dem letzten Samstag im Jänner. 2012 fällt der geplante Balltermin aufgrund dieses Systems, somit zufällig und ohne Zutun des Vereins Wiener Korporations-Ring, Ballausschuss - Verein für Brauchtumspflege, auf den 27. Jänner (und nicht auf den 26. Jänner), ebenso wie zum Beispiel in den Jahren 1989, 1995 und 2006.

Verein Wiener Korporationsring, Ballausschuss - Verein für Brauchtumspflege“


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