Ohren auf Sammelkritik: Übersehenes von 2012: kosmischer Krach trifft auf Hippie-Euphorie

Meteoritenhagel über dem Pazifik

Feuilleton | aus FALTER 02/13 vom 09.01.2013

Seit die aus guten Gründen Comets On Fire benannte kalifornische Psychodelickrachrocktruppe vor sechs Jahren ihr Album "Avatar“ in die Umlaufbahn geschossen hat, müssen sich deren Fans mit dem Hinweis trösten, dass die Band nicht aufgelöst wurde, sondern nur für unbestimmte Zeit Urlaub macht. Derweil kann man sich an Howlin’ Rain halten, den COF-Frontmann Ethan Miller bereits 2004 ins Leben rief. Von Anfang an pflog dieser Avatar eine stärker terrestrisch orientierte Spielart hochenergetischen Musizierens, die auch auf dem dritten Longplayer "The Russian Wilds“ (Agitated) fortgesetzt wird. Neben epischem Pathos mit einem Schuss Southern Rock ist es vor allem der üppige, mitunter an Crosby, Stills, Nash & Young erinnernde Harmoniegesang, der das Album auszeichnet.

Wem das zu middle of the road ist, der mag sich an die - übrigens orgellosen - Six Organs of Admittance halten, das Mutterschiff des COF-Gitarristen Ben Chasny. In den Malstrom rückkoppelnder Gitarren hat sich auf

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