Petra Jens: Die neue Fußgängerbeauftragte will den Wienern Beine machen

Stadtleben | aus FALTER 02/13 vom 09.01.2013

:: Die ersten Schritte in den Job machte Petra Jens in Gea-Schnürschuhen und mit warmem Stirnband. Bei ungemütlichem Schneeregen trat Jens, 36, vergangenen Montag ihren Dienst als erste Wiener Fußgängerbeauftragte an. Die dreifache Mutter sorgte 2007 für Aufsehen, als sie eine äußerst erfolgreiche Kampagne gegen Hundekot auf den Straßen initiierte und die Stadt zwang, gegen rücksichtslose Hundehalter vorzugehen.

Jetzt soll sie den Wienerinnen und Wienern Beine machen und Ombudsfrau für Fußgängerprobleme sein. Dafür erhält sie ein Bruttogehalt von etwa 3700 Euro im Monat und ein eigenes Team, das nächste Woche präsentiert wird. "Ich plane einen Stadtplan für Fußgänger, bei dem auch die Distanzen in Minuten angegeben sind“, sagt Jens. Außerdem möchte sie, dass Gemeindebauten und Hofdurchgänge für Fußgänger geöffnet werden.

Die oberste Fußgängerin hatte bis jetzt beruflich mit Verkehr oder Stadtplanung nichts zu tun. Nach der Matura studierte die Wienerin an der

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