Eine Badewanne voller Rosen

Stadtleben | Tipps: Julia Kospach | aus FALTER 02/13 vom 09.01.2013

Blumen für drinnen - wie man es anstellt, dass Vasenblumen etwas länger halten

Nehmen wir Rosen. Man bekommt sieben herrliche, dick knospige und feststielige Rosen in einem zauberhaften Mauve-Ton geschenkt. Man macht alles richtig: Schneidet ihnen die Stiele vorm Einfrischen unten aufs Neue schräg ab, und zwar nicht mit einer stumpfen Küchenschere, sondern mit einem scharfen Messer, auf dass ihnen nicht alle bis in die Blüten führenden Leitungsbahnen abgequetscht werden.

Dann tut man die Rosen in eine Vase, gibt ihnen genügend kaltes Wasser und stellt sie selig an prominenter Stelle auf, wo man sie alle halben Stunden hemmungslos bewundert und seinen Mitbewohnern durch verzückte Ausrufe à la "Schau, wie schön diese Rosen sind!“ massiv auf die Nerven geht.

Die Idylle hält genau zwei Tage. Dann stellt man entsetzt fest, dass vier von sieben Rosen die Köpfe hängen lassen und ihre vordem so prallen, noch nicht einmal ganz aufgegangenen Blütenköpfe aussehen wie Krauthappel, die


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