Posterboy der Piraten

Medien | Porträt: Ingrid Brodnig | aus FALTER 03/13 vom 16.01.2013

Christopher Clay glaubt, dass Technik die Welt retten kann - und will das mit seiner Partei beweisen

Rosa beleuchtete Glasfliesen, bunt bemalte Wände, technischer Schnickschnack, junge Menschen hinter Laptops und auf gemütlichen Sofas. Inmitten des Wiener Metalab, einem sogenannten "Hackerspace“, der Freiraum für technische Basteleien bietet, sitzt Christopher Clay, 29. Seine Haare sind magenta gefärbt, seine Statur schlank. Er trägt einen Hipster-Scheitel, Kapuzenpulli und Sneakers, schlürft Club Mate, das Lieblingsgetränk von Programmierern und Hackern, weil es extrem koffeinhältig ist. Wer das trinkt, kann die ganze Nacht durcharbeiten.

Hier fühlt sich Clay am wohlsten: Inmitten von Programmierern, Grafikern und anderen Geeks. Er hat in der Szene einen exzellenten Ruf. Der Sohn einer österreichischen Mutter und eines amerikanischen Vaters studierte Informationsdesign, arbeitete bei der Netzagentur Knallgrau. Mit 24 gründete er seine erste Internetplattform namens soup.io,


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