Ein echter Bobo geht nicht unter

Feuilleton | Feature: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 03/13 vom 16.01.2013

Paul Harathers Sitcom "Schlawiner“ ist die lustigste ORF-Serie seit "Mundl“. Jetzt läuft die zweite Staffel an

Maia möchte mit ihrem Freund Manu ins Kino gehen. Der mag aber nicht, weil er keine Lust auf Til Schweiger hat, und sucht heimlich nach einem Ersatzmann.

Das Unternehmen ist komplizierter als gedacht, und als er dann endlich einen "Einspringer“ gefunden hat, ist die Katastrophe perfekt: Wie sich herausstellt, wollte Maia mit dem Kinobesuch den dritten Beziehungsjahrestag feiern - den der schusslige Manu natürlich vollkommen vergessen hatte.

Die Inhaltsangabe einer typischen Episode der Serie "Schlawiner“ (1. Staffel, 3. Folge) liest sich wenig spektakulär. Die Konflikte sind läppisch, die Probleme im Grunde harmlos - und doch agieren die Figuren so panisch, als ginge es um ihr Leben. Der Witz daran ist: Es geht tatsächlich um ihr Leben - nur ist das halt selten eine Shakespeare-Tragödie.

"Eigentlich sind das alles ganz normale Menschen, die sich nur ein bissl seltsam


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