7  Sachen, die Sie über SCHNEE eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 03/13 vom 16.01.2013

Was, bitte schön, soll es denn über Schnee Großartiges zu wissen geben?

Etwa dass die Form der Kristalle von der Lufttemperatur abhängt: Bei tieferen Temperaturen bilden sich Plättchen oder Prismen, bei höheren Temperaturen sechsarmige Dendriten.

Entstehen Kristalle aus Regentropfen?

Genau genommen: nein. Sie bilden sich aus sogenannten Kristallisationskeimen, etwa Staubkörnchen, an denen Wasserdampf gefriert.

Das passiert, wenn es unter null hat?

Nö, erst bei Temperaturen unter minus zwölf Grad Celsius. Ohne diese Kristallisationskeime kann Wasser bei bis zu minus 40 Grad flüssig bleiben.

Die Schneeflocken entstehen also schon in den Wolken?

In den Wolken sind es noch winzige Eiskristalle, weniger als 0,1 Millimeter groß. Durch ihr zunehmendes Gewicht fallen sie nach unten, und weil der Luftdruck zwischen dem Eis und dem unterkühlten Wasserdampf unterschiedlich groß ist, wachsen sie dabei weiter an.

Warum haben Schneekristalle solche symmetrischen Formen?

Wegen der besonderen Struktur der Wassermoleküle wachsen die Kristalle nur in Winkeln von exakt 60 oder 120 Grad. Wobei symmetrische Schneeflocken in Wahrheit selten sind; die meisten sind asymmetrisch.

Warum schneit es manchmal Riesen- und manchmal Zwergenflocken?

Form und Größe der Flocken hängen von der Luftfeuchtigkeit ab: Je feuchter die Luft, desto größer und komplexer werden die Kristalle.

Wie schnell fallen Schneeflocken?

Mit vier Stundenkilometern (zum Vergleich: Regen fällt mit etwa 20 km/h).


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