Sieben Baustellen, die über Wiens Zukunft entscheiden

Stadtleben | Baustellenbeschau: Benedikt Narodoslawsky | aus FALTER 03/13 vom 16.01.2013

Wie Wien als künftige Zwei-Millionen-Metropole aussieht, wird heute auf den Baustellen entschieden. Die wichtigsten Entwicklungsgebiete im Überblick

1 Seestadt Aspern

Vom aufgeschütteten Schotterberg aus mutet die beschneite Ebene im Osten Wiens wie eine Salzwüste an, genau gegenüber dem Berg liegt eine verglaste U-Bahn-Station mitten im Nichts: Aspern. Aus der Einöde am einstigen Flugfeld soll sich die Seestadt erheben, das Sinnbild des "neuen Wien“. Der See ist derzeit noch eine gefrorene Lacke, umgeben von Gestrüpp. Er wird tauen, seine Ufer werden ergrünen; der geplante Seepark soll das Zentrum des neuen Stadtteils sein, der gerade aus dem Boden gestampft wird.

Aspern ist das größte Entwicklungsgebiet Wiens; mit 240 Hektar ist es größer als der fünfte Gemeindebezirk. Bis 2030 soll die Seestadt rund 20.000 Menschen Lebensraum und Arbeit geben, sich als Wissenschafts- und Industriestandort etablieren und zur eigenständig funktionierenden Stadt heranwachsen. Dafür wird jetzt


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