Nur 6 Cent zum Basteln pro Schulkind

Stadtleben | Bericht: Nina Horaczek | aus FALTER 03/13 vom 16.01.2013

Die Freizeitpädagogen an Wiener Schulen fordern mehr Geld und mehr Personal

Die Arbeitsbedingungen der PädagogInnen sind die Lebensbedingungen unserer Kinder.“ Diesen Satz des Kinder- und Jugendpsychologen Ernst Berger haben die Mitarbeiter der Wiener Kinder- und Jugendbetreuung prominent auf ihr Flugblatt gestellt, das sie vergangene Woche in die Schultaschen steckten.

Für 16. und 30. Jänner ruft der Betriebsrat der Wiener Kinder- und Jugendbetreuung zu Betriebsversammlungen und einem Aktionstag auf. Die Freizeitbetreuer, die Schulkinder in den Freizeitstunden und nach Unterrichtsschluss betreuen, verhandeln einen neuen Kollektivvertrag und fordern mehr Gehalt und bessere Arbeitsbedingungen. Deshalb gibt es am Mittwoch in vielen Schulen am Nachmittag nur einen Notdienst.

Doch unter welchen Bedingungen arbeiten eigentlich jene etwa 700 Menschen, die in Wien auf unsere Schulkinder schauen?

"Eine Freizeitpädagogin ist für eine Gruppe von 20 bis 25 Kindern verantwortlich“, sagt Betriebsratsvorsitzende


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