Schnee: Wintersportorte mitten in der Stadt

Stadtleben | Wintersporterkundung: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 03/13 vom 16.01.2013

Die weiße Pracht dauert in Wien traditionell nur sehr kurz. Stadtmenschen sollten jetzt schnell die Rodel herausholen

Schladming ist anders. Wien aber auch, weshalb pünktlich zum Einbruch des Stadtwinters zu Wochenbeginn die Herren der MA 48 mitten in Neubau auf dem St.-Ulrichs-Platz in schwarze Müllsäcke gepackte Strohballen verteilten. Wenn’s schneit, wird der pittoreske Platz nämlich zum Ulrichsberg. Der ist zwar nicht die Planai und auch nicht so wahnsinnig steil, aber fürs Rodeln schon ganz gut. Zumindest wenn man extra die Schneehosen angezogen bekommen hat und gerade nichts Besseres in der Nähe ist.

Zwischen Burg- und Zeismannsbrunngasse geht es entlang der St.-Ulrichs-Kirche fast 100 Meter innerstädtisch "talwärts“. Mögliche Gefahrenquellen - wir sind hier nicht auf dem Land - sind gut weggepolstert, und zwischen fahrende Autos kann bei der offiziellen "Rodelstraße“ auch kein Kind rutschen.

Rodeln ohne Schneefall? Gibt es auch. Auf der Prater-Jesuitenwiese - im Sommer


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