Karpfenmilch einmal anders


Gerichtsbericht: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 03/13 vom 16.01.2013

Claus Curn kocht dort, wo man Andi und Alex kochen sieht. Aber halt andere Sachen

So wirklich gelernt hat Claus Curn das Kochen zwar nie, nach über 20 Jahren in der Küche ist das aber irgendwann einmal nicht mehr von Relevanz. Beziehungsweise hilft es einem vielleicht sogar, eben nicht so zu kochen, wie die Köche es lernen, sondern so, wie man selber es für richtig hält. Es muss Spaß machen, sagt Curn.

Dieser Spaß wurde in den vergangenen zwei Jahrzehnten mitunter recht ernst, prägte aber Curns Linie und ließ seine Küche immer mehr zu dem werden, was sie heute ist - eine wilde Mischung aus Mediterranem und Voralpenländischem mit einer ordentlichen Prise Piestingtal und einem großen Schöpfer Spontaneität.

Fast wie in Verona

Begonnen hat das Kochen für den Sohn einer Piestingtalerin und eines aus dem Sudetenland eingewanderten Brigittenauer Bäckers so wirklich Anfang der 1990er-Jahre, als er gemeinsam mit Franz Haslinger das Vinissimo aufmachte, ein für damalige Zeiten einzigartig

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