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Zu selbstzerstörerisch für die Literaturgeschichte

Lexikon | aus FALTER 03/13 vom 16.01.2013

Früh verstorben, schnell vergessen - damit schien bis vor kurzem das Schicksal des österreichischen Dichters Walter Buchebner (1929-1964) besiegelt zu sein. Bis jetzt, wenn seine Arbeiten neu bzw. überhaupt zum ersten Mal breiter gewürdigt werden. "Selbstzerstörerische Intensität“ schreibt ihm die Werkausgabe zu, die die Germanistin Daniela Strigl in der Edition Atelier unter dem Titel "ich die eule von wien. Walter Buchebner - Gedichte, Prosa, Tagebücher“ herausgegeben hat. Erich Klein schreibt: "Vielleicht wäre die Literaturgeschichte der Zweiten Republik anders verlaufen, hätte Walter Buchebner seinem Leben nicht im August 1964 in Paris freiwillig ein Ende gesetzt.“ Der Schauspieler und Autor Joachim Meyerhoff gestaltet im RadioKulturhaus einen Abend mit Buchebner-Texten. Christian Auzinger begleitet am Klavier. SF

RadioKulturhaus, Fr 19.30


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