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"Ich müsste lügen“: Böses Spiel mit dem Leser

Lexikon | aus FALTER 03/13 vom 16.01.2013

Romandebütant Wolfgang Popp

Der große Krimiboom scheint fürs Erste vorbei zu sein, was freilich nichts an der Zahl der einschlägigen Neuerscheinungen ändert. Vom Regionalkrimi bis zum Kochkrimi ist für jeden Geschmack etwas dabei - naja, fast. Eine Tradition, die leider etwas in Vergessenheit geriet, ist die des anspruchsvollen Kriminalromans, der Leser wie handelnden Figuren den Boden unter den Füßen wegzieht; man denke an Werner Koflers grandioses Verwirrspiel "Konkurrenz“ (1984). Mit Wolfgang Popp (Jg. 1970) versucht sich nun ein Romandebütant an dem Genre. In "Ich müsste lügen“ (Folio) bekommt es eine Kommissarin mit einem Bestsellerautor zu tun, der ein böses Spiel mit ihr treibt. Buchpräsentation und Lesung. Moderation: Robert Buchschwenter. SF

phil, Di 20.00


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