Kunst  Vernissage

Die Vernissage von Frottage und Grattage

Lexikon | aus FALTER 03/13 vom 16.01.2013

"Die ganze Stadt“, 1935/36

Die Albertina widmet dem deutschen Künstler Max Ernst (1891-1976) eine Retrospektive. Mit einer Auswahl von 180 Gemälden, Collagen und Skulpturen sowie repräsentativen Beispielen illustrierter Bücher vereint die Ausstellung alle Werkphasen des Künstlers. Ernst kam früh mit den avantgardistischen Strömungen in Berührung, mit Dadaismus und Surrealismus. Er entwickelte neue, mechanische Bildtechniken, etwa die Frottage und die Grattage. "Die Ausstellung positioniert Max Ernsts Werk zwischen Rückgriffen auf Vergangenes, dem politischen Zeitgeschehen und einem prophetisch-visionären Blick in die Zukunft.“ Kuratiert wird die Retrospektive von Julia Drost und Werner Spies, dem Experten schlechthin (siehe auch Feuilleton S. 28). MD

Albertina, Di 19.00; bis 5.5.


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