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Die CIA in Hollywood: "Argo“ f*** yourself!

Lexikon | aus FALTER 03/13 vom 16.01.2013

Goodman und Arkin, die Szenendiebe

Ben Affleck, als Regisseur verlässlicher denn als Schauspieler, erzählt in seinem dritten Film eine haarsträubende wahre Geschichte am Rande der Stürmung der US-Botschaft in Teheran 1979. Um das geflohene Botschaftspersonal außer Landes zu bringen, fingiert ein findiger CIA-Agent den Dreh eines Science-Fiction-Films titels "Argo“ vor Ort. Alan Arkin und John Goodman, seine Verbündeten in Hollywood, stehlen jede Szene und sorgen für prächtige Unterhaltung. Warum der Film am Ende aber übelste Geschichtsklitterung betreibt und die fehlgeschlagene Geiselbefreiung durch ein US-Militärkommando nicht einmal im Nachspann erwähnt ist? Das wissen vermutlich nur Affleck und seine Freunderl bei der Agency! (Dennoch war’s den Kolleginnen und Kollegen von der Auslandspresse in Amerika den Golden Globe für die beste Regie wert.) MO

Weiterhin in den Kinos (OF im Haydn)


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