Wie bei Muttern: "Die Köchin und der Präsident“

Lexikon | aus FALTER 03/13 vom 16.01.2013

Die Titelhelden bestaunen eine Trüffel

Am letzten Tag als Köchin einer Forschungsstation in der Antarktis erinnert Hortense Laboire sich an ihre Zeit im Elysée. Wie sie vor vier Jahren aus dem Périgord quasi nach Paris entführt wurde, um für den Präsidenten zu kochen, der im Alter nichts mehr ersehnt, als den Geschmack der einfachen Dinge wiederzufinden: eine Küche wie zu Mutters Zeiten. "Die Köchin und der Präsident“ basiert auf den Erinnerungen von Danièle Mazet-Delpeuch, die Ende der 1980er François Mitterand bekochte. Regisseur Christian Vincent gewinnt dem appetitlich in Szene gesetzten Kammer-, nein: Küchenspiel auch "Politisches“ ab: etwa wenn Hortense (wie immer großartig: Catherine Frot) sich gegen die altgedienten Chefs aus der Zentralküche behaupten muss. MO

Weiterhin in den Kinos (OmU im Admiral)


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